Jeder Ausreden- Profi weiss was eine Ausrede glaubhaft macht und wie er sie am besten rüberbringt. “Ich kann heute nicht kommen, ich bin krank” – solch schlichte Erklärungen, den Arbeitsausfall zu begründen, sind längst überholt. Wer die Maloche vermeiden will, dem ist oft keine Ausrede peinlich, phantastisch oder dämlich genug. Zwar heißt es: Ehrlich währt am längsten, deshalb Rosemary Haefner von Careerbuilder.com. “Wenn sie ein zuverlässiger Arbeitnehmer sind und ganz ehrlich sagen, warum sie ein paar Tage frei brauchen, dann wird Ihnen der Arbeitgeber wahrscheinlich auch frei geben.” Werde man dagegen bei einer Lüge erwischt, riskiere man seine Reputation und im schlimmsten Fall den Job. Aber wenn man genau weiss, dass man durchs Bitten allein nicht frei bekommt müssen trotzdem respektable Ausreden und Gründe her. Nach einer Studie der Jobbörse Careerbuilder.com gaben bei einer Umfrage ein Drittel der Befragten zu, sich im letzten Jahr krank gemeldet zu haben, ohne dass ihnen etwas fehlte. 75 Prozent der Arbeitgeber glauben ihren Angestellten, wenn diese sich krank melden. Doch es gibt auch misstrauische Chefs. Die meisten verlangen ohnehin Krankschreibungen, 14 Prozent machten sich sogar die Mühe, bei ihren kranken Arbeitnehmern vorbeizuschauen, um sich von deren gesundheitlichem Zustand zu überzeugen. Nicht wenige Arbeitgeber hätten jedoch mittlerweile erkannt, heißt es in dem Bericht, dass neben physischem Befinden auch das psychische gepflegt sein will, und gewähren ein Kontingent an sogenannten “Mental Health Days”, um den Beschäftigten die Gelegenheit zu geben, nicht nur an Leib, sondern auch an Seele zu genesen. Von daher gilt immer: Ihre Ausrede sollte
neu sein
galubhaft sein
je peinlicher und intimer die Ausrede, desto weniger Zweifel und Nachfragen
kreativ und individuell sein